Bei den Aussenseiterdiäten ist das primäre Ziel meist eine Gewichtsreduktion sowie die Behandlung bestimmter Erkrankungen. Sie haben häufig extreme Nährstoffrelationen, die aus ernährungsphysiologischer Sicht abzulehnen sind. Häufig können sie als Mangel- oder Fehlernährung bezeichnet werden, insbesondere wenn sie über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden.
Kohlenhydratarme Diäten mit einem hohen Fettanteil haben den Vorteil eines hohen Sättigungseffektes und einer grösseren Gewichtsreduktion. Es wurde bei solchen Diäten ein gesteigerter Energieumsatz festgestellt. Bei einem hohen Fettkonsum ist die Aufnahme an Cholesterin und gesättigten Fettsäuren erhöht, so dass eine Arterioskleroseentstehung befürchtet werden muss. Auch die Purinzufuhr ist sehr hoch, der Ballaststoffgehalt dagegen sehr gering. Die niedrige Kohlenhydratzufuhr bedingt gleichzeitig auch eine geringe Zufuhr an bestimmten Vitaminen (insbesondere der Gruppe der B-Vitamine), Mineralstoffe und Spurenelemente. Der Säure-Basen-Haushalt des Organismus wird durch die Ketose stark belastet.
Aussenseiterdiäten:
- Atkins-Diät
- Fit for Fun
- Formula-Diäten
- Hay'sche Trennkost
- Hollywood-Diät
- Humplik-Kur
- Intervalldiät
- Kartoffel-Diät
- Mayo-Diät
- Max-Plank-Diät
- Modifiziertes Fasten
- Montignac-Methode
- Pritikin-Diät
- Psychodiät
- Punktediät
- Reis-Diät
- Rotations-Diät
- Scarsdale-Diät
- T-Faktoren Diät
- UrKost / UrMedizin
- Zitronenkur