Bei den Krebsdiäten handelt es sich in erster Linie um wissenschaftlich nicht gesicherte Ernährungsempfehlungen, deren Autoren eine Heilung der Krebserkrankung propagieren.
Bei den meisten Diäten handelt es sich um eine lacto-vegetabile Kostform. Es zeigen sich durchaus positive Aspekte bezüglich der Lebensmittelauswahl, die auch mit den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung als auch zahlreicher anderer Fachgremien übereinstimmen. Der Unterschied liegt jedoch darin, dass sie eher als präventive Massnahme zu sehen sind.
Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise für die Wirksamkeit dieser Krebsdiäten. Im Gegenteil – es konnte für manche Diätvorschläge nachgewiesen werden, dass mit schädlichen bzw. lebensbedrohlichen Nebenwirkungen zu rechnen ist.
Eine diätetische Behandlung kann nur unterstützend auf einen guten Ernährungszustand des Patienten wirken und somit auch sein subjektives Wohlbefinden stärken.
Krebsdiäten:
- Anemueller und Ries: „Stoffwechselaktive Kost“
- Breuss: „Krebskur – total“
- Budwig: „Öl-Eiweiß-Kost“
- Burger: „Instinktotherapie“
- Gerson: „Diättherapie bösartiger Erkrankungen“
- Krebs: „Stoffwechseltherapie“
- Kuhl: „Milchsäurekost“
- Leupold: „Konservative Krebs-Therapie“
- Moermann: „Krebsdiät“
- Reckeweg: „Homotoxinlehre“
- Schmidt: „Gesundheitskost“
- Seeger: „Rote Beete als Heilmittel“
- Windstosser: „Heilkost“
- Zabel: „Ernährung des Krebskranken